Facebook verzeichnet schlimmsten Tag der Firmengeschichte, BMW bietet CarPlay-Abonnement & Cruise verschiebt den Start seiner autonomen Fahrzeuge

Die FTC hat nun bekanntgegeben, dass Facebook eine Geldstrafe in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar zahlen muss. Teil der Vereinbarung zwischen der FTC und Facebook ist unter anderem die Einführung einer neuen Managementstruktur, die Einrichtung eines neuen Datenschutzausschusses und neue Regelungen bezüglich der Überwachung und Meldung potentieller Datenschutzprobleme. Die Dauer der Vereinbarung ist auf zwanzig Jahre festgelegt.

Aber ändern wird sich vermutlich nichts.

Die Gelstrafe hatte trotz ihres historischen Ausmaßes keinerlei Konsequenzen für die Aktie des Unternehmens. Als das Wall Street Journal Anfang dieses Monats berichtete, dass endlich eine Einigung mit der FTC erzielt worden sei, stieg die Aktie des Unternehmens deutlich an.

Wenn Facebook aus finanzieller Sicht nicht signifikant abgestraft wurde und auch sonst nicht unter Druck steht, was seine Geschäftspraktiken angeht, was hindert Facebook dann daran, auch weiterhin rücksichtslos mit der Privatsphäre seiner Nutzer umzugehen?

Via Engadget

BMW fügt Jahresabonnement zu Apple CarPlay hinzu

Der Hersteller hat bestätigt, dass er eine Abonnementgebühr für Apple CarPlay erheben wird. Besitzer von BMW-Fahrzeugen ab Baujahr 2019 erhalten ein Jahr lang kostenlosen Zugang, müssen dann aber zahlen – und zwar 80 US-Dollar im Jahr oder 300 US-Dollar für eine 20-Jahre-Lizenz. Mit CarPlay können iPhone-Nutzer ihr Smartphone mit dem Infotainmentsystem des Fahrzeugs synchronisieren.

Laut BMW soll dieses Finanzierungsmodell den anfänglichen Preis des Fahrzeugs möglichst niedrig halten. Wer sich aber einen brandneuen BMW leisten kann, hat wahrscheinlich auch 300 US-Dollar für CarPlay übrig.

Via Jalopnick

GM & Cruise verschieben den Start ihrer autonomen Fahrzeuge

Credit: General Motors

General Motors und seine Tochtergesellschaft Cruise haben bekanntgegeben, dass sie ihr Ziel, bis Ende des Jahres die ersten autonomen Fahrzeuge auf die Straßen zu bringen, nicht erreichen werden. Laut Cruise seien mehr Tests erforderlich, so berichtete die Financial Times.

„Bei der großflächigen Auslieferung von autonomen Fahrzeugen geht es nicht darum, den Tech-Wettlauf zu gewinnen, sondern darum, den Wettlauf um Technologie und Vertrauen zu gewinnen.“, schrieb Cruise CEO Dan Amman heute in einem Blogbeitrag.

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